BERLIN (Deutschland) – Australien reist nach Berlin mit dem Ziel, seinen herausragenden Ruf und sein Vermächtnis als eine der führenden Nationen im internationalen Frauenbasketball weiter auszubauen.
Dazu gehört auch die Fortsetzung ihrer beeindruckenden Serie von Podiumsplatzierungen: Bei ihren letzten zehn FIBA-Wettbewerben gewannen sie acht Medaillen.
Mit außergewöhnlicher Kadertiefe, hoher Qualität und großem Konkurrenzkampf um die Kaderplätze gehören sie auch in der deutschen Hauptstadt erneut zu den Top-Anwärtern auf einen Podiumsplatz.
So haben sie sich qualifiziert
Australien qualifizierte sich direkt für das Turnier, nachdem es den FIBA Women's Asia Cup 2025 gewonnen hatte. Den Titel sicherten sich die Opals mit einem 88:79-Erfolg gegen Japan.
Dennoch nahm das Team an den Qualifikationsturnieren für den FIBA Women's Basketball World Cup 2026 teil.
Qualifikationsturnier für den FIBA Women's Basketball World Cup 2026 (Istanbul, Türkei) 1. Spieltag: Argentinien 65:91 Australien (S) Spielbericht 2. Spieltag: Australien 81:71 Japan (S) Spielbericht 3. Spieltag: Australien 71:58 Ungarn (S) Spielbericht 4. Spieltag: Türkei 74:77 Australien (S) Spielbericht 5. Spieltag: Australien 82:76 Kanada (S) Spielbericht
Bilanz bei Women's Basketball World Cups
Teilnahmen (einschließlich 2026): 17
Letzte Teilnahme: 2022 (3. Platz)
Beste Platzierung: 1. Platz (2006)
Podiumsplatzierungen: 🥇 (2006), 🥈 (2018), 🥉 (1998, 2002, 2014, 2022)
Aktuelle FIBA-Weltrangliste der Frauen, präsentiert von Nike: 3. Platz
Die letzten zehn FIBA-Wettbewerbe
Jahr | Wettbewerb | Austragungsort | Platzierung |
|---|---|---|---|
2025 | FIBA Women's Asia Cup | Shenzhen, China | 1st |
2024 | Olympic Games | Paris, France | 3rd |
2023 | FIBA Women's Asia Cup | Sydney, Australia | 3rd |
2022 | FIBA Women's Basketball World Cup | Sydney, Australia | 3rd |
2021 | FIBA Women's Asia Cup | Amman, Jordan | 3rd |
2020 | Olympic Games | Tokyo, Japan | 8th |
2019 | FIBA Women's Asia Cup | Bengaluru, India | 3rd |
2018 | FIBA Women's Basketball World Cup | Tenerife, Spain | 3rd |
2017 | FIBA Women's Asia Cup | Bengaluru, India | 2nd |
2016 | Olympic Games | Rio de Janeiro, Brazil | 5th |
Die Gruppenphase
Die Opals wurden in die anspruchsvolle Gruppe C gelost, in der Europameister Belgien sowie ein türkisches Team warten, das an einem guten Tag jede Mannschaft schlagen kann.
Puerto Rico geht dagegen als klarer Außenseiter in das Duell, in dem Australien als deutlicher Favorit gilt.
Spiele der Gruppenphase
Australien vs Puerto Rico (4. September) Türkei vs Australien (6. September) Belgien vs Australien (7. September)
Players to watch
Vor allem die Besetzung unter dem Korb ist beeindruckend. Besonders Ezi Magbegor und Alanna Smith vereinen Größe, Athletik, Kraft und spielerische Klasse. Beide überzeugten bei den jüngsten internationalen Turnieren und zeigten, dass sie die Opals weit bringen können.
Beim Qualifikationsturnier im März war Magbegor sowohl beste Scorerin als auch effizienteste Spielerin ihres Teams. Zuvor hatte sie bereits mit einem Effizienzwert von 45 im Spiel um Bronze bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris beeindruckt. Auch Smith überzeugte sowohl bei den Olympischen Spielen als auch erneut in Istanbul.
Im Backcourt wurde Sami Whitcomb beim Qualifikationsturnier als TISSOT MVP ausgezeichnet. Ihre Erfahrung, Qualität und Routine dürften auch in Berlin wieder eine wichtige Rolle spielen.
Risiken und Hoffnungen
Die größte Herausforderung für Australien könnte darin bestehen, in den entscheidenden Momenten die bestmöglichen Formationen auf das Feld zu bringen. Viele Trainerinnen und Trainer würden sich eine solche Auswahl wünschen, doch sie erhöht den Druck auf Sandy Brondello, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Hinzu kommt eine anspruchsvolle Gruppenphase, in der nur wenig Raum für Fehler bleibt. Ein starker Turnierstart wird daher entscheidend sein.
Die Hoffnung ist, dass sie den Schwung aus dem Qualifikationsturnier mitnehmen können, das sie in der sogenannten „Todesgruppe“ ungeschlagen beendeten. Darüber hinaus verfügt das Team über zahlreiche weitere Spielerinnen, die ebenfalls in die Kategorie „Spielerinnen im Fokus“ fallen könnten.
Mit dieser Qualität, Kadertiefe und der gelungenen Mischung aus erfahrenen Spielerinnen und aufstrebenden Talenten verfügen die Opals über alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches Turnier. Das Ziel wird mindestens sein, den Finaleinzug von 2018 in Teneriffa zu wiederholen.
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